
Silber für die Zebras: Finale Abwehrschlacht findet in der MT Melsungen ihren EHF European League-Sieger
Glück und Pech liegen bei einem Final4-Turnier manchmal nur Stunden auseinander. Und in Duellen zweier bärenstarker Mannschaften entscheiden oft auch nur Zentimeter oder Sekunden über Sieg oder Niederlage, über Titel oder Tränen. Der THW Kiel hatte nach dem dramatischen Ein-Tor-Sieg am Samstag gegen Montpellier HB am Sonntag nicht mehr das Glück des Tüchtigen. In einer Abwehrschlacht entschieden die Kleinigkeiten zugunsten der MT Melsungen, die am Ende von 60 hochintensiven Handball-Minuten mit 24:23 (13:12) gegen die Zebras gewann und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte feiern konnten. Die Kieler indes gingen nach Bronze im Vorjahr dieses Mal mit Silber nach Hause, bedankten sich trotz aller Enttäuschung bei ihren vielen tausend Fans, deren Unterstützung am Finnalwochenende wieder ihresgleichen suchte.
Kleinigkeiten, Sekunden, Zentimeter entscheiden das Finale
Kleinigkeiten, Sekunden, Zentimeter entscheiden packende Finalspiele. Und leider aus Kieler Sicht auch das Endspiel der EHF European League am Sonntagabend. 14 Sekunden waren noch zu spielen, als die Kieler in dem ausgeglichenen und hochklassigen Endspiel mit dem letzten Angriff die Verlängerung erzwingen wollten. Simic hielt, die Sekunden verstrichen ohne das zuvor auf der anderen Seite beim letzten Melsunger Angriff gleich doppelt genommene Time-out, um die Uhr anzuhalten. Und so blieb es bei einem Freiwurf, der in der Giganten-Mauer der MT landete. Aus, vorbei, die Männer in den blauen Trikots bejubelten gemeinsam mit ihren Fans ihren ersten großen Titel. Die Kieler um Kapitän Domagoj Duvnjak sanken zu Boden, versteckten ihre Gesichter hinter durchgeschwitzten Trikots, waren nach 60 packenden Handballminuten einfach nur traurig. "Eine riesige Enttäuschung, bei mir ist im Kopf nur noch Leere", kommentierte Rechtsaußen Lukas Zerbe.
Gigantische weiße Wand honoriert starke Kieler Leistungen
Zu Recht wurden die Zebras für ihre engagierte und großartige Leistung minutenlang von mehr als 3000 Fans in der weißen Wand gefeiert, die nicht nur die Leistung der Zebras in diesem durch taktische Kniffe auf beiden Seiten geprägten Endspiel honorierten. Vielmehr war der Jubel auch Anerkennung für eine insgesamt starke Europapokal-Saison der Zebras, in der sie allein schon in den Gruppenphasen auf zwei der drei Final4-Kontrahenten trafen und sie besiegten. Platz drei hatte sich im kleinen Finale die SG Flensburg-Handewitt mit dem 32:30-Erfolg über die Franzosen von Montpellier HB gesichert.
Belohnung für überragende Abwehrarbeit bleibt aus
Kiel gegen Melsungen: Das Finale zwischen den beiden auch aktuell besten EHF European League-Teams hielt, was sich die Fans nach den Halbfinal-Duellen erhofft hatten: Sie sahen von Beginn an einen Kampf auf Biegen und Brechen. Melsungens Kreisläufer Arnasson eröffnete den Torreigen, mit einem Kracher aus dem Rückraum glich Nikola Bilyk schnell auf 1:1 aus. Fortan entwickelte sich eine Partie, in der auf beiden Seiten die Abwehrreihen den Ton angaben. Dabei stemmte sich Kiels Hinterreihe vor allem gegen die torgefährlichen Rückraumschützen Aaron Mensing, Mohammed Darmoul und vor allem den 2,15-Meter-Riesen Dainis Kristopans. Das klappte über weite Strecken gut, die Kieler Defensive half sich gegenseitig, Spieler wurden übergeben, Bälle gewonnen. Ganz auszuschalten waren Nordhessen, nahezu in Bestbesetzung angetreten indes nicht. So wurde das Finale schnell zur Geduldsprobe: Melsungen setzte auf lang vorgetragenen Angriffe, die Kieler Abwehr stellte sich ihnen minutenlang entgegen. Am Ende gab es aber immer wieder eine zweite Möglichkeit für die MT, zum Torerfolg zu kommen: Oftmals mit dem letzten Pass, mit dem letzten Wurf blieb die Belohnung für die unermüdliche Zebra-Abwehrarbeit aus.
Zebras finden trotzdem Lösungen
Doch zurück zum Spielverlauf: Per Doppelschlag brachte Rechtsaußen Bence Imre seine Farben in der 7. Minute mit 3:2 erstmals in Front. Und erneut war es der Ungar, der in der zwölften Minute mit verwandeltem Strafwurf für die erste Kieler Zwei-Tore-Führung sorgte: 6:4. Als Eric Johansson zum 7:5 einnetzte, Aaron Mensing auf der anderen Seite über das Kieler Tor warf, hatten die Zebras sogar die Chance auf eine Drei-Tore-Führung. Technische Fehler standen dem aber im Weg, Melsungen antwortete per Doppelschlag, glich zum 7:7 aus. Die Zebras aber kämpften unverdrossen weiter, waren in der Abwehr auf schnellen Beinen unterwegs, kämpften aufopferungsvoll um jeden Zentimeter Hallenboden und hatten stets knapp die Nase vorn. Bilyk netzte zur 8:7-Führung ein, Johansson erhöhte mit einem "Hammer" unter die MT-Torlatte auf 9:7. Selbst in Unterzahl - nach Zeitstrafen gegen Hendrik Pekeler und Harald Reinkind - ließen Kapitän Duvnjak und Co. nichts anbrennen. Großartig der Treffer von Veron Nacinovic zum 10:8 nach gelungenem Anspiel von Johansson. Der Schwede war dann auch Passgeber zum 11:10, das Pekeler vom Kreis erzielte.
Duell komplett auf Augenhöhe
Doch das sollte die letzte Kieler Führung gewesen sein gegen die clever Zeitstrafen nach Video-Beweis einfordernden Melsunger: Drosten versenkte einen Siebenmeter zum 11:11, und nachdem das spanische Unparteiischen-Gespann nach Videobeweis einem möglichen Tor von Bence Imre trotz klaren Foulspiels an ihm die Anerkennung verwehrte, brachte Mensing seine Farben mit 12:11 in Front. Pech gesellte sich bei den nächsten Offensiv-Versuchen der Kieler ebenfalls hinzu, dreimal standen Pfosten oder Latte Torerfolgen im Weg. Außerdem steigerte sich MT-Torhüter Simic, der auch einen Strafwurf von Bence Imre parierte. Lukas Zerbe machte es kurz vor der Pause vom Siebenmeterstrich besser, glich zum 12:12 aus, ehe Melsungens Linksaußen Mandic mit der Schlusssirene die 13:12-Pausenführung markierte.
THW Kiel lässt sich nicht abschütteln
Der zweite Abschnitt war dann die Kopie der ersten Halbzeit: Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Hallenboden. Außerdem spielten sich die Torhüter auf beiden Seiten in den Vordergrund. Gonzalo Perez de Vargas, der Andreas Wolff in der 21. Minute abgelöst hatte, glänzte mit einer Doppelparade gegen Mensing und Mandic, aber trotzdem blieb Melsungen 16:14 vorn. Weil der Videobeweis nach einem Schlag von Sipos ins Gesicht von Johansson nicht bemüht wurde und der Schwede beim folgenden Wurf an Simic scheiterte, blieb Melsungen am Drücker. Die Kieler griffen nun in die Taktik-Kiste, agierten unter der Leitung von Rasmus Ankermann im Sieben-gegen-Sechs mit vier Rückraumspielern, aber auch mit zwei Kreisläufern. Irre, was für ein taktisches Duell sich auch Filip Jicha und Roberto Garcia Parrondo an der Seitenlinie lieferten. Ein Doppelschlag durch die Tore von Magnus Landin und Harald Reinkind sorgte nach 47 Minuten beim 17:17 für den erneuten Gleichstand - auch, weil Perez de Vargas den Siebenmeter von Drosten unschädlich machte.
Momentum kippt nicht auf Kieler Seite
Allerdings blieb das berühmte Momentum, blieben die Kleinigkeiten ein Freund der MT. Da hielt Simic bei 18:18 einen Johansson-Wurf, statt eigener Führung liefen die Schwarz-Weißen wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Fest zupackende Abwehrreihen und gute Torhüterleistungen prägten die Partie aber weiter bis in die Schlussphase hinein, die zu einem echten Krimi avancierte. Pech für die Kieler, dass der vom Siebenmeterstrich stets zuverlässige Lukas Zerbe beim 22:23 an Simic, der wie schon im Halbfinale gegen Flensburg zum überragenden Mann seines Teams wurde und am Ende zum "wertvollsten Spieler" der Winamax EHF Finals gewählt wurde, scheiterte. Nach grandiosem Anspiel von Domagoj Duvnjak glückte Lukas Laube dennoch der Ausgleich zum 23:23. Da waren noch 56 Sekunden zu spielen, MT-Trainer Parrondo rief 37 Sekunden vor dem Abpfiff zur Auszeit: Linksaußen Mandic wurde ins Spiel gebracht, traf zum 24:23 und ebnete den Weg zur Melsunger Siegesfeier, die wenig später nach dem von Simic gehaltenen Duvnjak-Wurf, verstreichenden Sekunden und dem finalen Freiwurf in die menschliche MT-Wand ihren Lauf nahm.
Letzte Woche einer langen Saison beginnt
Für die Zebras begann die letzte Woche der Saison also mit einer Silbermedaille und einem Traum, der aufgrund des Melsunger Ein-Tore-Sieges unerfüllt blieb. Doch in Ruhe stolz sein auf die gezeigte Spielzeit in der EHF European League oder gar ihre Enttäuschung über das verlorene Finale verarbeiten können die Kieler nicht: Denn bereits am Mittwoch wartet nach dem europäischen Highlight der harte Liga-Alltag in Minden, wo der THW Kiel bei dem vehement um den Klassenerhalt kämpfenden Team von GWD zu Gast sind. Anwurf in der Kampa-Halle ist um 19 Uhr, Dyn überträgt live. Danach heißt es am Sonntag gegen den TBV Lemgo Lippe Abschied nehmen von der Spielzeit 2025/2026 sowie verdienten Zebras, die künftig für andere Vereine auflaufen werden. Und so mischt sich auch Wehmut in diese letzte Woche von Nikola Bilyk, Magnus Landin, Petter Överby, Bence Imre, Jesse Dahmke, Mo Abdelhak und Leon Nowottny beim THW Kiel. Weiter geht’s in Minden, Zebras!
Text: Reimer Plöhn / Fotos: Sascha Klahn
Winamax EHF Finals, Finale: THW Kiel - MT Melsungen: 23:24 (12:13)
THW Kiel: Perez de Vargas (21.-60., 7/1 Paraden), Wolff (1.-21., 1 Parade); Duvnjak, Reinkind (3), Landin (1), Överby, Laube (2), Johansson (3), Ankermann, Dahmke, Zerbe (5/4), Abdelhak, Bilyk (3), Pekeler (1), Imre (2/1), Nacinovic (3); Trainer: Jicha
MT Melsungen: Simic (1.-60., 13/2 Paraden), Palasics (1 Siebenmeter, keine Parade); Marchan (1), Balenciaga (1), Mandic (3), Sipos (1), Kristopans (4), Ignatow, Drosten (2/2), Stefansson, Arnarsson (2), Soler (2), Forsell Schefvert (1), Mensing (2), Darmoul (1), Kastening (3); Trainer: Parrondo
Schiedsrichter: Andreu Marin / Ignacio Garcia (ESP)
Zeitstrafen: THW: 4 (Imre (7.), Pekeler (18.), Reinkind (22.), Duvnjak (26.)) / MT: 4 (Sipos (3.), Forsell Schefvert (11.), Balenciaga (24.), Mandic (51.))
Siebenmeter: THW: 7/5 (Simic hält Imre (27.) und Zerbe (58.)) / MT: 3/2 (Perez de Vargas hält Drosten (46.))
Spielfilm: 0:1, 1:2 (5.), 3:2 (5.), 4:4 (8.), 6:4 (12.), 7:5, 7:7 (15.), 9:7 (18.), 10:8, 11:10 (21.), 11:12 (26.), 12:12 (30.), 12:13;
2. Hz.: 13:13 (31.), 13:15 (35.), 15:17 (41.), 17:17 (48.), 8:18, 18:20 (51.), 19:21, 21:21 (55.), 22:23 (58.), 23:24 (60.).
Zuschauer: 12.200 (Barclays Arena, Hamburg)
Stimmen zum Spiel:
THW-Trainer Filip Jicha: Wir haben riesigen Respekt vor Roberto Parrondo und seinem gesamten Team: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Kampf und zum ersten Titel in der Vereinsgeschichte. Aber auch meinen Spielern gebührt ein Glückwunsch: Sie haben ein außergewöhnliches Finale gespielt - beide Mannschaften haben wie die Löwen gekämpft. Unser geliebter Sport, der Handball, kann manchmal auch grausam sein, heute konnte es keine zwei Sieger geben. Jemand musste diesen Pokal mitnehmen. Wir haben in den entscheidenden Momenten keine Tore erzielt, deshalb war es letztlich die MT Melsungen, die gewonnen hat. Aber jeder meiner Spieler hat alles gegeben. Wir haben jetzt mit einem tiefen Schmerz zu kämpfen, sind völlig leer und traurig. Ich habe den Jungs, die uns in einer Woche verlassen, gesagt, dass es mir für sie weh tut. Allen, die bleiben, habe ich gesagt, dass es der Beginn von etwas Großem sein kann, wenn wir aus der heutigen Niederlage etwas lernen. Es war ein cooles Wochenende, ein Riesen-Final-Fight mit dieser brutalen Unterstützung unserer Fans in der weiße Wand. Ich bin stolz darauf, wie meine Spieler das Wochenende und das Finale angegangen sind.
MT-Trainer Roberto Garcia Parrondo: Ich freue mich einfach für die Fans, die Mannschaft, den Verein und unsere Familien. Ich weiß, wie schwer dieser Moment für Kiel ist. Der THW Kiel ist eine großartige Mannschaft; er wird zurückkommen, erfolgreich sein und wieder bessere Zeiten erleben. Bei diesem Turnier war Nebosja Simic wirklich stark - insbesondere gegen Flensburg, aber auch heute wieder; die Abwehr hat hervorragend mit ihm harmoniert. Im Handball weiß jeder, welch entscheidende Bedeutung dem Torhüter zukommt. Er hat in beiden Partien zahlreiche spielentscheidende Paraden gezeigt und war einer der Hauptgründe dafür, dass wir nun diese Trophäe in den Händen halten. Er hat die Auszeichnung als MVP absolut verdient - wenngleich ich persönlich stets das gesamte Team im Blick habe.
THW-Torhüter Gonzalo Perez de Vargas: Wenn man für Barcelona oder Kiel spielt, weiß man, wie wichtig es für diese Vereine ist, die Endrunde zu erreichen und Titel zu gewinnen. Ich bin stolz auf unseren Kampfgeist. Wir haben wie eine echte Mannschaft gefightet, haben einer für den anderen gekämpft. Ein Tor Unterschied reicht manchmal zum Sieg - gestern für uns, heute leider nicht. Wir müssen nun mit dieser Enttäuschung fertig werden.
MT-Rückraumspieler Aron Mensing: Dieses Spiel war unglaublich hart umkämpft, ein 50:50-Spiel. Ein Wurf, eine Parade - und alles hätte den Unterschied ausmachen können. Ich bin so stolz auf diese Mannschaft, denn wir haben in dieser Saison viel durchgemacht, wir hatten viele Verletzungen. Diesen Pokal zu holen, ist einfach unglaublich.
THW-Linksaußen Rune Dahmke: Wir haben eine fantastische Abwehr gespielt, und Melsungen hat es trotzdem mit dem letzten Pass, mit dem letzten Wurf noch geschafft, ein Tor zu erzielen. Das zermürbt einen irgendwann, das zieht einem den Zahn und raubt unglaublich viel Ernergie. Weil du für deine klasse Arbeit einfach nicht belohnt wirst. Am Ende ist es dann eine Kleinigkeit, eine einzige Aktion, die ein Spiel mit so venig Toren entscheidet.
MT-Rückaumspieler Dainis Kristopans: Wir haben diesen Pokal verdient. Wir spielen so viele wichtige Spiele und Wettbewerbe, wie zum Beispiel den DHB-Pokal. Als die anderen den Pokal geholt haben, hatten wir Pech. Jetzt wissen wir, wie es sich anfühlt, ihn zu gewinnen. Wir haben die Chance bekommen, zu zeigen, was wir können, und wir haben sie genutzt. Das Spiel war verrückt. Hut ab vor meinen Mitspielern und Trainern für das, was sie in zwei Tagen geleistet haben.
MT-Rechtsaußen Timo Kastening: Diese Trophäe ist eine riesige Erleichterung für uns und für mich. Ich habe noch nie einen Titel gewonnen, deshalb bin ich überglücklich. In der Europa League zu spielen macht nur Spaß, wenn man sie gewinnt.
THW-Kapitän Nikola Bilyk: Es ist schwer, die Ursache für eine Niederlage zu finden, wenn man nur mit einem einzigen Tor Unterschied verliert. Kleinigkeiten haben dieses Spiel entschieden - wie etwa Simić im Tor. Bei Finalturnieren entscheiden der Torhüter und die Abwehr über den Ausgang der Spiele. Genau das haben wir heute erlebt. Gestern hat uns Andy Wolff den Einzug ins Finale gerettet. Heute hatte Melsungen das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite und hat den Sieg verdient.
THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi: Das Spiel haben unglaublich viele Kleinigkeiten entschieden, weil es brutal eng war. Bei so wenig Toren kann jede Aktion entscheidend sein. Wie beim 18:18, als wir eine Riesenchance hatten, die aber nicht reinmachen. Statt in Führung zu gehen, lagen wir wieder mit zwei Toren hinten. Oder die vielen Abwehraktionen, mit denen wir Melsungen ins Zeitspiel getrieben haben, dann aber doch noch mit dem letzten Wurf bestraft wurden, was nur noch einmal mehr die Qualität der MT unter Beweis stellt. Oder zum Beispiel auch am Ende, als es keinen Time-out wie im gegnerischen Angriff zuvor zweimal gibt. Es ist eben nicht egal, ob du noch fünf Sekunden und Zeit für einen Pass hast, oder nur noch einen Wurf. Aber jeder hat gesehen, dass wir alles reingehauen haben. Natürlich ist da jetzt eine Riesen-Enttäuschung in einem, wir sind optimistisch in das Wochenende gegangen. Gestern waren wir die glücklichere Mannschaft, heute leider nicht.












