Kiel verabschiedet Filip Jicha am 12. September nach dem Heimspiel gegen Hannover

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Kiel verabschiedet Filip Jicha am 12. September nach dem Heimspiel gegen Hannover

Im Früh-Sommer endete beim THW Kiel mit der Freistellung von Filip Jicha eine Ära: Jicha ging nach 16 Jahren als Spieler und Trainer sowie 33 Titelgewinnen mit Schwarz-Weiß als erfolgreichstes Zebra aller Zeiten. "Obwohl wir uns jetzt beruflich voneinander trennen müssen, wird Filip immer untrennbar mit dem THW Kiel verbunden sein, weil er eine der prägendsten Persönlichkeiten unseres Vereins ist", hatte Viktor Szilagyi, Geschäftsführer des THW Kiel, bei der Bekanntgabe der Trennung gesagt und eine offizielle Verabschiedung in der Merkur Ostseehalle in Aussicht gestellt.

Dank für 16 Jahre in Schwarz-Weiß

Jetzt steht fest, wann diese stattfinden kann: Am Samstag, 12. September, können sich Filip Jicha und seine Familie nach dem Heimspiel der Zebras gegen die TSV Hannover-Burgdorf (Anpfiff 19:00 Uhr, Tickets im Vorverkauf) von den Fans verabschieden. Und natürlich bekommen auch die Anhänger des THW Kiel in der offiziellen Zeremonie die Möglichkeit, sich bei Filip Jicha für alles, was er für den Verein in 16 Jahren geleistet hat, zu bedanken. Als Spieler gewann der heute 44-Jährige zwischen 2007 und 2015 mit den Zebras alles, was man im Vereinshandball gewinnen kann - darunter sieben Mal die Deutsche Meisterschaft, fünf Mal den DHB-Pokal und zweimal die EHF Champions League. 2018 kehrte er vom FC Barcelona zunächst als Co-Trainer von Alfred Gislason zurück an die Förde. Im Sommer 2019 wurde er dann Cheftrainer des THW Kiel.

Jicha gewinnt als Spieler und Trainer die Königsklasse

Auch diese Zusammenarbeit war eine Erfolgsgeschichte: 2020 triumphierte der THW Kiel unter Jichas sportlicher Führung in der Champions League. Der Tscheche war damit der erste Handballer, der als Spieler und Trainer die wichtigste Trophäe des Clubhandballs in Köln holte. 2020, 2021 und 2023 gewann der THW Kiel mit Filip Jicha an der Seitenlinie die Deutsche Meisterschaft, 2022 und 2025 den DHB-Pokal, hinzu kamen vier Erfolge im Super Cup.