
European League
Weisse Wand in Hamburg: Jetzt Tickets für den THW-Block bei den Winamax EHF Finals ordern!
Die Zebras wollten mit Energie, Leidenschaft und den Zusammenhalt mit ihren Fans gegen den kroatischen Topclub RK Nexe eine weitere magische Europapokal-Nacht in Kiel kreieren. Und das gelang: Im Viertelfinal-Rückspiel machten die Zebras und ihre "weiße Wand" den Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel wett und zogen nach einem echten Handball-Krimi mit entscheidendem Siebenmeter-Werfen in die Winamax EHF Finals ein. Diese werden am 30./31. Mai in der Barclays Arena ausgetragen, und der THW Kiel hat direkt nach dem entscheidenden Tor von Eric Johansson den Bestellprozess für die "Weisse Wand" in Hamburg gestartet.
Johansson: "Unterstützung war großartig, beeindruckend, einfach geil!"
Achtung, Hamburg: Die Zebras kommen (wieder)! Wenn Ende des Monats in der Hansestadt der Sieger in der EHF European League gekürt wird, ist der THW Kiel trotz einer schwierigen Phase in einer bis dato vom Glück nicht unbedingt geküssten Saison wieder mittendrin. Das Viertelfinal-Rückspiel gegen RK Nexe geriet nach der 30:33-Hinspielniederlage in Kroatien zu einer echten Nervenschlacht. In dieser sollten auch die Fans in der "weißen Wand" eine der Hauptrollen spielen: Jede einzelne Fan auf der Tribüne hatte Lust darauf, seine Zebras siegen zu sehen. Jeder einzelne wollte helfen, dass sich gemeinsam der Traum von Hamburg erfüllt. 6000 Zuschauer in der "weißen Wand" kreierten eine wirklich magische Atmosphäre, die der angeschlagenen Zebraherde unglaublich half. "Das war großartig, beeindruckend, einfach geil", lobte der am Knie verletzte Eric Johansson, zehnfacher Torschütze und X-Faktor der Zebras, die Fans. "Ich hoffe, alle Kieler haben sich für das Finalwochenende noch nichts vorgenommen. Wir sind Kiel in Hamburg - ich bin stolz auf unsere Fans und meine Mannschaft, dass wir unser Ziel erreicht haben!"
Strahlende Zebras nach "Achterbahnfahrt der Gefühle"
THW-Rechtsaußen Lukas Zerbe, der ebenfalls zehnmal traf, strahlte mit Johansson um die Wette. "Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir hatten uns vorgenommen, alle 15 Minuten mit einem Tor zu gewinnen, lagen voll im Plan. Hinten raus ist uns dann vielleicht ein wenig die Kraft ausgegangen", analysierte er die 60 Minuten, in denen die Zebras zehn Minuten vor Schluss bereits mit einer Sechs-Tore-Führung klar auf Halbfinalkurs waren. "Da haben wir es aber verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen. Leider habe ich da auch zwei Dinger verballert. Ich möchte mich bei allen, die uns die Daumen gedrückt haben, dafür entschuldigen, dass ich die Anspannung damit hochgehalten habe." Dabei schmunzelte "Zebu" ein wenig. Denn in der Tat schien auch der Handballgott einmal mehr nicht gnädig zu sein mit den Kielern, die Sekunden vor Schluss nach einer der vielen großartigen Paraden von Andreas Wolff nicht den Abpraller in ihre Hände bekamen und noch einen hineingezwirbelten Wurf zum Ausgleich nach 120 Viertelfinal-Finalminuten kassierten. Siebenmeter-Werfen - der Gipfel der Spannung.Zerbe bedankt sich bei der "weissen Wand"
"Ich kann meine gesamte Mannschaft nur loben, wie wir beim Siebenmeterwerfen mental stark und cool geblieben sind", so Zerbe, der selbst den ersten Wurf versenkte, danach sah, wie Wolff und Gonzalo Perez de Vargas zweimal parierten und Magnus Landin, Bence Imre und am Ende Johansson den THW Kiel ins Winamax EHF Finals-Glück warfen. Kiel kann Europapokal-Magie! Und der Einzug in das Final4-Turnier zeigte einmal mehr: Erfolg braucht Zusammenhalt. Denn die Merkur Ostseehalle wird immer dann zur beinahe uneinnehmbaren Festung, wenn die Mannschaft auf dem Feld und die Fans auf den Rängen mit Leidenschaft und Lautstärke zu einer Einheit werden. Und das auch in den Phasen, in denen nicht alles so leicht von der Hand ging. Denn genau dann entsteht diese besondere Energie, die nachhaltig Gegner beeindruckt und die Zebras trägt. "Ein riesiges Dankeschön geht an die Zuschauer, die heute in der Halle waren", richtete sich Zerbe direkt an die schwarz-weißen Fans: "Was Ihr heute abgerissen habt, war unfassbar. Ihr habt uns nach vorn gepeitscht und einen ganz großen Anteil daran, dass wir jetzt gemeinsam mit euch nach Hamburg fahren!"











