
Bundesliga
HBL-Jubiläumsserie "Meisterlich" beleuchtet drei Jahrzehnte Erfolg in Schwarz-Weiß
In ihrer Jubiläumsserie "Meisterlich" würdigt die Handball-Bundesliga in ihrer 60. Saison die Vereine, die die Geschichte der "stärksten Liga der Welt" geprägt haben. Die neueste Folge beleuchtet dabei den THW Kiel, der sich seit dem ersten Titel der Neuzeit unter Trainer Noka Serdarusic im Jahr 1994 über die Dekade mit Alfred Gislason bis hin zum aktuellen Erfolgstrainer Filip Jicha den inoffiziellen Titel "Rekordmeister" erarbeitet hat und stolz auf die Fahnen schreiben kann.
Herrliche Einblicke in drei Jahrzehnte Meistertitel
In der Dokumentation gibt es herrliche Einblicke in mehr als drei Jahrzehnte Erfolg beim THW Kiel: Bilder von 1994, von Meisterfeiern auf dem Rathausplatz, vom jungen Rune Dahmke nach seinem ersten Titelgewinn, von Magnus Wislander als Wegweiser in Richtung Titel-Thron. "Er war der Goldjunge", beschreibt der Kieler Ex-Spieler und ehemalige THW-Manager Uwe Schwenker die Rolle des späteren Weltjahrhunderthandballers beim Kieler Aufschwung. Der entscheidende Schritt sei allerdings die Verpflichtung von Serdarusic gewesen, blickt der heutige HBL-Präsident Schwenker zurück: "Er hat deutlich professionellere Strukturen installiert, Trainingsíntensität und -umfänge beim THW Kiel deutlich gesteigert."
Von 68:0 bis zur Zwei-Tore-Meisterschaft
Der Ära Serdarusic folgte die Ära Gislason: Der heutige Bundestrainer prägte das bisher erfolgreichste Jahrzehnt der Zebras mit dem zweimaligen Gewinn der Champions League und sechs deutschen Meisterschaften. "Er ist eine ganz wesentliche Person, die die Geschichte des THW Kiel gestaltet und mitgeschrieben hat", sagt THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi in der "Meisterlich"-Folge. Eine dieser Geschichten war die 68:0-Saison 2012, die der heutige Erfolgstrainer Filip Jicha als Spieler miterlebte: "Wir haben Alfred damals vor den letzten Saisonspielen gesagt, er solle sich keinen Kopf um das Zu-Null machen. Es gäbe überhaupt keinen Grund, warum wir diesen Rekord für die Ewigkeit in den letzten zwei, drei Spielen noch liegenlassen sollten." Jicha selbst war als Spieler nicht nur beim 68:0, sondern auch bei der Zwei-Tore-Meisterschaft 2014 mittendrin, nach der Dominik Klein die Feierlichkeiten startete: "Heute Abend reißen wir Kiel ab und bauen es danach wieder auf!"
Viel Lob für Kieler Nachwuchsarbeit
Ein Jahr nach dieser legendären Meisterschaft kam Domagoj Duvnjak nach Kiel. "Es ist für jeden Handballer ein Traum, irgendwann einmal für den THW Kiel zu spielen", sagt der heutige Kapitän, der auch bei der Meisterschaft 2023 eine große Rolle spielte. Die Jubiläumsserie "Meisterlich", in der auch Zebra-Legende Klaus-Dieter Petersen zu Wort kommt, blickt aber nicht nur zurück, sondern mit Gonzalo Perez de Vargas auch auf die Gegenwart - und die Zukunft, in der die Zebras sich mit Julian Köster und Domen Makuc verstärken werden und gleichzeitig auch auf ihre bärenstarke Nachwuchsarbeit setzen können: "Ich bin extrem stolz auf den THW Kiel, wenn man sieht, was dort in den vergangenen Jahren für die Talente getan wurde und wie viele junge Spieler inzwischen dorthin gehen wollen", sagt der heutige Bundestrainer Alfred Gislason, "beim THW Kiel wird eine super Arbeit geleistet."











