ZEBRA: Die „33“ – Geschichte einer Rückennummer

Weitere

ZEBRA: Die "33" - Geschichte einer Rückennummer

In zehn Jahren Kiel hat Dominik Klein die "33" zu seinem Markenzeichen gemacht. Dabei hätte er zu Beginn gerne eine andere Rückennummer getragen.

3 und 5

Eigentlich sollte es die "3" werden, mit der der Linksaußen bei seinem Heimatverein TuSpo Obernburg unter seinem wichtigen Förderer Dr. Frantisek Fabian unterwegs war. Doch schon bei seiner ersten Bundesliga-Station, 2002 spielte Klein beim mit einem Zweitspielrecht beim TV Großwallstadt und erzielte gegen Frisch Auf Göppingen sein erstes Bundesligator, war die "3" belegt: Mittelmann Jacek Bezdikowski trug dieses Trikot, Dominik Klein wich auf die "5" aus. Mit dieser Rückennummer bestritt er unter Martin Heuberger auch die 36 Junioren-Länderspiele und bis zum Jahr 2013 auch den Großteil seiner insgesamt 187 A-Länderspiele. 

Die doppelte 3 als Markenzeichen

Ein Jahr nach seinem Bundesliga-Debüt sicherte sich die SG Wallau-Massenheim die Zweitspielrecht-Dienste von Dominik Klein: Offiziell als Mittelmann geführt, konnte Klein hier mit der Lieblingszahl "3" auflaufen, erzielte in zwei Spielzeiten unter Trainer Martin Schwalb 215 Treffer. Nach dem Finanz-Aus der Wallauer ging es für "Mini" zurück zum TVG: Doch im Team des damaligen Trainers Michael Roth war die "3" vergeben, an den Rechtsaußen Bernd Hofmann. Dominik Klein entschied sich dieses Mal für die doppelte "3" - die "33" war geboren. Die Rückkehr zur einfachen "3" war auch nach seinem Wechsel nach Kiel nicht möglich: Kreisläufer Pelle Linders war damit unterwegs. Also zog Dominik Klein am 26. August 2006 in seinem ersten Bundesliga-Spiel für den THW Kiel das Jersey mit der "33" über: Klein, der THW Kiel und die "33" - eine Verbindung, die zehn Jahre lang für Erfolg und schwarz-weiße Leidenschaft stand.