KN: Zebras in Szeged: „Das wird die Hölle“

Champions League

KN: Zebras in Szeged: "Das wird die Hölle"

Kiel. Keine Zeit zum Ausruhen: Heute am frühen Nachmittag reisen die Handballer des THW Kiel per Chartermaschine vom Flughafen Kiel-Holtenau nach Ungarn. Am Ostersonntag (17 Uhr, siehe THW-Vorbericht) wollen die Zebras im Rückspiel bei Pick Szeged den Viertelfinaleinzug in der Handball-Champions-League perfekt machen.

Ostersonntag geht es um alles oder nichts

Der Vorsprung nach dem furiosen Hinspiel ist recht komfortabel. "Aber trotz der sieben Tore müssen wir von Anfang an gut ins Spiel kommen, sonst kann es dort sehr hart werden", warnt THW-Trainer Alfred Gislason. Und Linksaußen Raul Santos bringt die Kieler Erwartungen ob des 3200-Zuschauer-Hexenkessels auf eine einfache Formel: "Das wird die Hölle."

Zum Osterfest hätten die Zebras gern im eigenen Wohnzimmer aufgespielt, das Terminchaos machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. "Der Ärger ist immer noch nicht ganz verraucht, wir werden mit Wut im Bauch nach Szeged fahren und versuchen, das so gut wie möglich zu kanalisieren", sagt Rechtsaußen Ole Rahmel. Während die Ungarn seit dem Hinspiel am Mittwoch vergangener Woche spielfrei waren, absolvierten die Zebras zwei harte Bundesligaspiele.

"Es wird ein Kraftspiel und mental herausfordernd", meint Santos. "Wir müssen alles raushauen, um weiterzukommen." Der Kieler Kader ist derselbe wie in den vergangenen Spielen, Lukas Nilsson erlitt am Donnerstag kurz vor Spielende eine Wadenprellung und geht angeschlagen in die Partie. 

(Von Niklas Schomburg, aus den Kieler Nachrichten vom 31.03.2018, Foto: Sascha Klahn)