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THW Kiel und Handball.ai verlängern ihre Zusammenarbeit
Der THW Kiel trifft in der zweiten Runde des DHB-Pokals auswärts auf den Zweitligisten TV Hüttenberg. Das ergab die Auslosung durch den ehemaligen Rückraumspieler des letztjährigen Finalisten Bergischer HC, Kim Voss-Fels, am Sonntagnachmittag in Gummersbach. Ausgetragen wird die zweite Pokalrunde, in der erstmals seit vielen Jahren bis auf die letztjährigen Final4-Medaillengewinner auch alle Teams der Opel Handball-Bundesliga bereits in den Wettbewerb eingreifen, zwischen dem 22. und 24. September.
Datenbasierte Arbeit für eine neuformierte Mannschaft
Für das neue Trainerteam um Børge Lund und einen in weiten Teilen neu zusammengestellten Kader gewinnt die Analyse-Arbeit zusätzlich an Gewicht. Gegner-Scouting, detaillierte Spielerprofile und Auswertungen in Echtzeit während der Partie unterstützen den Staff dabei, Abläufe schneller einzuordnen und Anpassungen früher vorzunehmen.
„Wir bauen gerade sehr viel neu auf – neue Spieler, neue Abläufe, ein neues Trainerteam. Da hilft es enorm, wenn wir unsere Eindrücke aus der Halle mit Zahlen abgleichen können", sagt THW-Cheftrainer Børge Lund. „Die Daten nehmen uns keine Entscheidung ab, aber sie machen uns schneller und sicherer in dem, was wir sehen. Genau das brauchen wir in dieser Phase."
Scouting, Big Data und ein internationales Analysten-Team
„Die Verlängerung mit dem THW Kiel bedeutet uns viel, weil sie nicht auf dem Papier entstanden ist, sondern in der täglichen Arbeit", sagt Manel Cirac von Handball.ai. „Unser Anspruch war von Anfang an, dass unsere Tools nicht neben dem Trainerstab herlaufen, sondern in seinen Arbeitsablauf hineingehören – vor, während und nach dem Spiel. Dass die Zebras nach der ersten gemeinsamen Phase weitermachen, ist für uns die beste Bestätigung. Wir freuen uns darauf, den THW Kiel auch auf diesem Weg zu begleiten."
THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi ergänzt: „Fundierte Daten sind heute ein selbstverständlicher Teil des Spitzenhandballs – im Scouting ebenso wie in der Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Handball.ai liefert uns dafür eine verlässliche Grundlage.“












