KN-Interview mit Domgoj Duvnjak: „Nur erstes Ziel erreicht“

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KN-Interview mit Domgoj Duvnjak: "Nur erstes Ziel erreicht"

Doha. Domagoj Duvnjak ballte schon zwei Minuten vor dem Abpfiff die Fäuste: Der Mittelmann des Handballmeisters THW Kiel wusste, dass seinen Kroaten die Teilnahme an einem der drei Quali-Turniere zu Olympia in Rio 2016 nun nicht mehr zu nehmen war. Nach dem Spiel sprach Wolf Paarmann von den Kieler Nachrichten mit dem THW-Mittelmann.

Domagoj Duvnjak: Weinhold hat den Deutschen sehr gefehlt

Wie zufrieden sind Sie mit dem Turnierverlauf? Unser erstes Ziel war, hier einen der ersten sieben Plätze zu erreichen, um noch die Chance zu haben, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Das haben wir geschafft. Meine Mannschaft hat heute Charakter gezeigt, was nach einem verlorenen Viertelfinale nicht einfach ist. Es war wichtig, gleich das erste Platzierungsspiel zu gewinnen. Wäre für Kroatien nicht mehr möglich gewesen? Sicher. Wir haben eine super Mannschaft und auch eine gute Stimmung. Unser zweites Ziel war, das Halbfinale zu erreichen. Aber wir haben leider im Viertelfinale gegen Polen verloren, das passiert. Wie sehr hat den Deutschen heute Ihr Vereinskollege Steffen Weinhold gefehlt? Sehr, mit ihm wäre es sicher ein ganz anderes Spiel geworden. Ich wusste überhaupt nicht, dass er nicht dabei sein würde. Steffen ist ein super Typ und ein überragender Handballer, der unglaublich viel Kraft hat. Ich bin froh, ihn in Kiel in meiner Mannschaft zu haben. Wie hat Ihnen das Turnier gefallen? Hotel, Hallen – das war alles super. Wann sind Sie wieder in Kiel? Wir fliegen erst einmal Sonntag alle zusammen nach Zagreb. Ein Flugticket von dort nach Hamburg habe ich noch nicht, aber wahrscheinlich bin ich Dienstag oder spätestens am Mittwoch wieder in Kiel. Mein Verein spielt ja am Donnerstag (SG Wift, KSV-Halle in Neumünster, 19 Uhr, d. Red.) (Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 31.01.2015, Foto: Sascha Klahn)