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Ein Blick in die Saison-Statistik: Dauerbrenner „Dule“ Duvnjak, Top-Torschütze Eric Johansson
Die Spielzeit 2025/2026 ist Geschichte. Eine Saison mit Höhen und Tiefen ist vorüber. Eine, die mit dem Super Cup im August begann und am vergangenen Sonntag mit dem Abschied verdienter Spieler endete. Aber auch eine Saison, in der mit dem inzwischen 38-jährigen Dauerbrenner Domagoj Duvnjak, Torhüter Andreas Wolff und Rechtsaußen Lukas Zerbe nur drei von insgesamt 23 eingesetzten Spielern in allen 51 Partien im Kader standen. Ein Blick in die Saison-Statistik des THW Kiel verrät Spannendes.
Vier Profi-Debüts von THW-Nachwuchsspielern
Die Saison 2025/2026 ist zu Ende. Insgesamt setzte der THW Kiel 23 Spieler ein. Darunter auch wieder viele Spieler aus dem THW-Nachwuchs: So kam Ben Szilagyi, der jetzt für den Kooperationspartner TSV Altenholz aufläuft, auf drei Einsätze und ein Tor. U19-Torhüter Markus Hanns bestritt sein Profi-Debüt beim Pokalfight in Balingen. Auch Jesse Dahmke, erstmals beim Auswärtsieg in Montpellier für den THW Kiel auf dem Feld und gleich zweimal erfolgreich, Johan Rohwer, Torschütze in seinem ersten THW-Spiel in Bern und später auch Bundesliga-Debütant, sowie Rasmus Ankermann feierten ihre ersten Spiele im Profi-Herrenbereich. Sie bedankten sich für das Vertrauen, dass die Kieler Führungsriege in seine jungen Spieler setzte - jeder auf seine Art. Eine besondere Rolle nahm dabei Rasmus Ankermann ein: Er stand sogar insgesamt 49 Mal im Kader der Kieler und erzielte in seiner Premieren-Saison gleich 80 Tore für die Zebras.
Verletzungspech mit in die Saison genommen
Einer der größten Nackenschläge war das erneut mit gnadenloser Härte zuschlagende Verletzungspech, das die Zebras aus der Vorsaison auch mit in die gerade zu Ende gegangene Spielzeit nahmen. Mit Hendrik Pekeler (Achillessehnenriss im letzten Spiel 2024/2025) und Gonzalo Perez de Vargas (Kreuzbandriss im Februar 2025) verpassten zwei Leistungsträger die ersten Monate der Saison komplett. Emil Madsen, Toptorschütze der Zebras in der Spielzeit zuvor, schied nach nur sieben Partien mit einem Knorpelschaden aus und wird erst in der kommenden Saison wieder zurückerwartet. Viele weitere Zebras, wie exemplarisch der in 20 von 25 Spielen seit der Heim-Partie gegen Hannover am 20. Dezember nicht einsatzfähige Elias Ellefsen á Skipagötu, mussten ebenfalls häufiger passen und sorgten so auch bei ihren Vertretern für eine Dauerbelastung.
Johansson erzielte 210 Tore
Auf 146 Fehltage summierten sich die Verletzungsausfälle, die der THW Kiel zu beklagen hatte - macht statistisch gesehen also beinahe drei Spieler, die den Zebras in jedem einzelnen Saisonspiel im Durchschnitt gefehlt haben. Einer, der nur in sieben Begegnungen auf dem Feld stand, war Rückraumspieler Emil Madsen: Der Däne erzielte vor seiner Knie-Operation satte 33 Treffer - durchschnittlich also 4,8 pro Spiel - und landete damit direkt hinter Hendrik Pekeler (48) auf Platz 13 der THW-internen Gesamt-Torschützenliste. Angeführt wird diese von Eric Johansson: Mit insgesamt 210 Treffern in allen Wettbewerben und 88 Assists allein in der Handball-Bundesliga unterstrich er seine Führungsrolle bei den Zebras. In der DAIKIN Handball-Bundesliga war - isoliert betrachtet - aber ein anderes Zebra am erfolgreichsten: Elias Ellefsen à Skipagötu absolvierte zwar nur 22 Liga-Partien, traf aber 150 Mal und verdrängte damit Johansson (148 Tore in 30 DAIKIN HBL-Einsätzen) und den Gesamtdritten Lukas Zerbe (138 Treffer in der Liga, 190 insgesamt) auf die weiteren Plätze. Viertbester Torschütze war Harald Reinkind mit insgesamt 139 Treffern in allen Wettbewerben.
Youngster und Routine auch im Tor
Kein Treffer erzielt, dafür aber mit einer wichtigen Rolle zum Saisonstart: Der erst 20-jährige Youngster Leon Nowottny, der bereits in der Vorsaison sein Profi-Debüt gefeiert hatte, erschien gerade zu Beginn der aktuellen Spielzeit richtig auf dem Radar: Bis zum Comeback von Gonzalo Perez de Vargas nach dessen Kreuzbandriss stand Nowottny in 17 nationalen und internationalen Partien an der Seite von Andreas Wolff im THW-Tor, wechselte dann mit einem Zweitspielrecht zum TV Großwallstadt in die zweite Liga und empfahl sich mit seinen Leistungen beim THW Kiel für einen Profi-Vertrag in seiner Heimat beim HSV Hamburg. 37 Paraden standen für ihn in der Saison-Statistik des THW Kiel zu Buche, Rekonvaleszent Perez de Vargas hielt 135 Würfe, und Andreas Wolff stand den gegnerischen Angreifern 431 Mal im Weg. Vor ihm ackerte Neuzugang Veron Nacinovic, der die Nachfolge von Patrick Wiencek in der "Sünderliste" antrat: "Piet" hatte im Vorjahr 25 Zeitstrafen kassiert, Nacinovic packte noch zwei weitere drauf. Die THW-Saisonstatistik - aufgeteilt in die drei Haupt-Wettbewerbe und als Gesamtstatistik - ist jetzt im Archiv des THW Kiel abrufbar.












