
Bundesliga
Neustart nach der EM: THW Kiel Mittwoch bei den Rhein-Neckar Löwen sofort wieder gefordert
Das Handball-Jahr 2026 in der stärksten Liga der Welt startet für den THW Kiel direkt mit einem schweren Auswärtsspiel: In der ersten Vereins-Partie des Jahres sind die Zebras, von denen elf Spieler zuletzt bei der EM und der Afrikameisterschaft im Einsatz waren, sofort gefordert. Am Mittwoch geht es bei den heimstarken Rhein-Neckar Löwen um zwei ganz wichtige Zähler im engen Kampf um die Champions-League-Plätze in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Anwurf in der nahezu ausverkauften SAP-Arena ist um 19 Uhr, der Handball-Streamingdienst Dyn überträgt live.
THW-Set-up auf die Festplatte spielen
Mehr als einen Monat lang war das Kieler Trainingszentrum in Altenholz nahezu verwaist, denn gleich elf Spieler des THW Kiel waren für ihre Nationen bei der EM oder der Afrikameisterschaft im Einsatz. In Altenholz hingegen drehten Hendrik Pekeler, Domagoj Duvnjak, Petter Överby, Rasmus Ankermann, Jesse Dahmke und Gonzalo Perez de Vargas einsam ihre Runden, während Harald Reinkind sein Reha-Programm nach seiner Fußverletzung abspulte. Handball im Sechs-gegen-Sechs gab es bei gemeinsamen Trainingsabenden mit dem Kooperationspartner TSV Altenholz, ansonsten bestimmten Lauf-, Kraft- und Koordinationseinheiten das Programm. Seit Donnerstag nun ist die Zebraherde aber wieder komplett im Einsatz, als auch die letzten EM-Stars wieder zurück in den spannenden Alltag des Vereinshandballs zurückkehrten. Dieser geht beim THW Kiel sofort wieder in die Vollen, weshalb in den vergangenen Trainingstagen vor allen Dingen eines auf der Tagesordnung stand: die körpereigene Festplatte mit Spielzügen und Taktiken der Nationalmannschaften löschen, das THW-Set-up wieder aufspielen oder aus dem Archiv holen. Denn der Start in das Vereinshandball-Jahr 2026 hat es aus Kieler Sicht in sich, geht es doch zu den Rhein-Neckar Löwen nach Mannheim. Dort konnten die Kieler zuletzt im November 2023 gewinnen (siehe auch Gegnerstatistik im THW-Archiv).Beim Kaltstart schnell auf Betriebstemperatur kommen

Torgefährlicher Spielmacher: Haukur Thrastarson
Schlüssel zum Erfolg wird die Defensive

Kampf um jeden Zentimeter: Das Hinspiel endete unentschieden.
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Bester Torschütze: Jannik Kohlbacher












