Die DNA von Kiel: Forschende entschlüsseln Erbgut von Zebra, Storch und Sprotte

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Die DNA von Kiel: Forschende entschlüsseln Erbgut von Zebra, Storch und Sprotte

Sprotte, Storch und natürlich das Erfolgs-Zebra des THW Kiel: Kieler Forschende haben das Erbgut der drei Kieler Wahrzeichen-Tiere entschlüsselt und im Anschluss quasi die DNA der Landeshauptstadt auf Leinwand gebracht. Ex-Zebra-Kapitän Patrick Wiencek staunte wie alle anderen Vertreter über die Forschungsresultate, als er diese als erstes in Augenschein nehmen durfte.

Riesen-Erfolg für Kieler Forschende

Ein gerahmtes Kunstwerk eines Zebras, das sich in einen Hintergrund aus horizontalen schwarzen und weißen Linien einfügt und so einen Tarnungseffekt erzeugt. Die Streifen des Zebras passen sich den Linien an, so dass sein Umriss teilweise verdeckt wird.Am Kompetenzzentrum für Genomanalyse (CCGA) - einer gemeinsamen Einrichtung des UKSH und der Medizinischen Fakultät der CAU zu Kiel - wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) das Erbgut von den drei Kieler Identifikationstieren entschlüsselt. Für das einzigartige Projekt wurden Proben der Sprotte, des Zebras und des Storches in einer Gemeinschaftsarbeit verschiedener Laboratorien und Forschenden des Instituts für Klinische Molekularbiologie gesammelt, präpariert und mithilfe neuester genomischer Methoden sequenziert. Die gewonnenen Sequenzinformationen wurden wiederum mittels Algorithmen und aufwändiger Berechnungen auf dem Hochleistungsrechner-Cluster der CAU zu hochqualitativen Genomen zusammengesetzt und gedruckt sichtbar gemacht.

Visualisierungen können öffentlich bewundert werden

Ein Mann im Anzug steht neben einem Bildschirm, auf dem ein deutscher Text, ein DNA-Diagramm, ein QR-Code-ähnliches Bild und farbige Pixelgrafiken zu sehen sind, und hält scheinbar einen Vortrag über wissenschaftliche oder genetische Informationen.Die künstlerische Visualisierung der drei Genome ist jetzt im Eingangsbereich des Zentrums für Molekulare Biowissenschaften in Kiel zu bewundern. "Die drei Tiergenome und die repräsentierten Vereine bilden im wahrsten Sinne des Wortes die DNA der Stadt Kiel", sagte Prof. Jens Scholz, CEO des UKSH. Und Guido Wendt, Staatssekretär im Forschungsministerium, lobte: "Die Visualisierung der Genome unserer Kieler Identifikationstiere verbindet Forschung, Stadt und Vereine auf besondere Weise." Fotos: UKSH