Das Handball-Jahr 2026 startet mit der EHF Euro in Dänemark, Norwegen und Schweden

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Das Handball-Jahr 2026 startet mit der EHF Euro

Das Handball-Jahr 2026 beginnt mit einem der renommiertesten Wettbewerbe für Nationalmannschaften. Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer wirft ihre Schatten voraus: Vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 steigen die kontinentalen Titelkämpfe in Dänemark, Schweden und Norwegen. 24 Nationen haben sich für das Finalturnier qualifiziert, gespielt wird zunächst in sechs Vorrunden-Gruppen à vier Mannschaften. Deutschland bestreitet seine Vorrundenspiele in Herning (Dänemark). Die weiteren Spielorte sind Oslo/Baerum (Norwegen), Malmö und Kristianstad (beide Schweden).

ARD, ZDF und Dyn übertragen live

Ein Jahr nach der Weltmeisterschaft kehrt die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 2026 in die Jyske Bank Boxen in Herning zurück und trägt dort, im Herzen Jüttlands, zunächst alle seine drei Vorrunden-Partien aus. Ein Weiterkommen vorausgesetzt, bliebe Deutschland sowohl in der Haupt- als auch in der Finalrunde am gleichen Ort. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF übertragen im Wechsel live von den deutschen Partien. Weitere ausgewählte Begegnungen wird es im Live-Stream in den entsprechenden Mediatheken von ARD und ZDF zu sehen geben, alle Spiele sind zudem beim Handball-Streamingdienst Dyn im Live-Programm.

Hammer-Gruppe für die DHB-Auswahl

Eine große Halle voller jubelnder Fans in Rot, die zwei Handballmannschaften beobachten, die sich auf dem blauen Spielfeld für eine Zeremonie aufstellen, bei der Fahnen und Offizielle anwesend sind. Eine große Leinwand zeigt die Szene über dem Kopf.Seinen Auftakt in der Gruppe A bestreitet das DHB-Team am Donnerstag, 15. Januar, um 20:30 Uhr gegen Österreich. Es folgen die Partien gegen Serbien (Samstag, 17. Januar, 20:30 Uhr) und zum Abschluss der Klassiker gegen Spanien (Montag, 19. Januar, 20:30 Uhr). "Unsere Hälfte des Turniers ist extrem hart. Es wird das härteste Turnier sein, das ich je gespielt habe", sagt Bundestrainer Alfred Gislson mit Blick auf die Auslosung. "Wir müssen vom ersten Spiel an voll konzentriert sein und absolut alles geben", fordert Gislason. Die beiden bestplatzierten Mannschaften aus jeder der sechs Vorrundengruppen ziehen in die Hauptrunde ein, welche wiederum in zwei Gruppen à sechs Mannschaften gespielt wird. Dabei werden die Punkte aus den direkten Vergleichen der Vorrunde in diese nächste Turnierphase mitgenommen.

Jedes Tor könnte entscheidend sein

In der Hauptrunde könnte der deutschen Mannschaft, ihres Zeichens Olympia-Zweite von Paris, ein Top-Feld mit Titelverteidiger Frankreich, Welt- und Olympiasieger Dänemark,  Norwegen und dem WM-Viertelfinalschreck Portugal drohen. "Jeder Punkt, vielleicht sogar jedes Tor, könnte entscheidend sein", prophezeit der 66-jährige Gislason. Bereits bei zwei Niederlagen drohe das Aus vor dem Halbfinale.

Deutschland schlägt sein Lager in Silkeborg auf

Für den letzten Feinschliff vor dem Turnierstart hat sich das deutsche Team einen starken Gegner ausgesucht: Am 8. Januar testet der Europameister von 2016 auswärts gegen Vizeweltmeister Kroatien, das "Rückspiel" findet drei Tage später in Hannover statt. Die direkte Vorbereitung beginnt am 4. Januar an gleicher Stelle. Das EM-Quartier wird wie bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Januar im dänischen Silkeborg bezogen. Das Ziel bei jedem Turnier sei es, "das Halbfinale zu erreichen", sagt Gislason. "Aber dieses Mal ist es anders - das erste Ziel ist einfach, die Hauptrunde zu erreichen, idealerweise mit einer weißen Weste. Das wird schon schwierig genug sein."

Die EHF-EURO-Gruppen und EM-Spielorte in der Übersicht

Gruppe A (Herning/Dänemark) Deutschland Spanien Österreich Serbien Gruppe B (Herning/Dänemark) Dänemark Portugal Nordmazedonien Rumänien Gruppe C (Oslo/Norwegen) Frankreich Norwegen Tschechien Ukraine Gruppe D (Oslo/Norwegen) Slowenien Färöer Schweiz Montenegro Gruppe E (Malmö/Schweden) Kroatien Schweden Niederlande Georgien Gruppe F (Kristianstad/Schweden) Island Ungarn Polen Italien