
Gemeinsam geht’s voran in der Steiermark: Zebras in einem Trainingslager-Boot
Beim Rafting auf der Salza haben die Zebras sich am Sonntag sportlich von den Anstrengungen der ersten Trainingslager-Tage erholen können. In einem Boot durch die malerische Kulisse des Nationalpark Gesäuse paddeln, dabei reißende Stromschnellen überwinden und beim Sprung aus fünf Metern Höhe in das zwölf Grad kalte Wasser die Anfeuerungsrufe der Mitspieler in Mut verwandeln - beim Team-Event ging es auch darum, als Mannschaft noch enger zusammenzurücken.
Zebras rücken eng zusammen
"Das war eine coole Sache, die uns noch enger verbunden hat", war Routinier Harald Reinkind nach der rasanten Fahrt auf der Salza voller Glückshormone. "Man hilft einander, arbeitet gemeinsam an einem Ziel und macht nebenbei etwas anderes als immer nur zu laufen und Handball zu spielen." Für Reinkind ist der glasklare Fluss, aus dem Graz sein Trinkwasser gewinnt und der sich durch enge Schluchten schlänget, ein bekanntes Terrain, hat sich das Rafting doch in den vergangenen drei Jahren zu so etwas wie einer Trainingslager-Tradition entwickelt. Für die Youngster war es indes eine Premiere. "Cool", strahlte Nachwuchs-Torhüter Tobias Leuchtl über das ganze Gesicht, "es war ein Riesenspaß, aber auch richtig anstrengend. Schließlich wollten wir uns gegenüber den anderen Booten keine Blöße geben und haben deshalb beim Paddeln Vollgas gegeben."
Spaß haben und Grenzen überwinden
Spaß haben und gemeinsam Grenzen überwinden - das Ziel der Tour wurde erreicht. "Solch ein Tag bringt uns als Mannschaft richtig voran", sagte Eric Johansson. "Auch, weil wir viele neue Spieler haben. Und man lernt in diesem Boot seine Mitspieler auch mal von einer anderen Seite kennen und merkt, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können." Gegenseitige Unterstützung war nicht nur in den Booten gefragt, in denen aufgrund des Rekordsommers und des daraus resultierenden niedrigen Wasserstandes der Salza deutlich mehr gearbeitet werden musste als in den Vorjahren, sondern auch beim Mut-Sprung: Von einer alten Brücke ging es für die Spieler und den Staff rund fünf Meter in das kalte Wasser. Diejenigen, die der Sprung Überwindung kostete, wurden von ihren Teamkollegen mit Rufen und Applaus aufgemuntert. Diejenigen Spieler wie Rune Dahmke und Andreas Wolff, die sich furchtlos mit einem Salto in die Fluten stürzten, wurden dafür gefeiert.
Müde, aber glückliche Zebras
Nach der Rückkehr ins Basiscamp gab es im malerischen Berg-Panorama von Palfau einen gemeinsamen Imbiss, ehe sich "KI-EL 1" mit müden, aber glücklichen Zebras wieder auf die Heimreise machte. Im Gepäck: tolle Erinnerungen, ein starkes Wir-Gefühl und die Gewissheit, dass man sich als Zebra auf die Mit-Zebras verlassen kann.












