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Trainingslager in Graz: Zebras gewinnen Freundschaftsspiel gegen die BT Füchse deutlich mit 37:24
Der THW Kiel hat das Freundschaftsspiel in Graz gegen den österreichischen Erstligisten BT Füchse mit 37:24 (18:11) für sich entschieden. Vor 1207 Zuschauern im Raiffeisen Sportpark war Rückkehrer Jarnes Faust mit 8/3 Treffern bester Torschütze der Zebras, die zunächst schwer in die Begegnung kamen, später jedoch deutlich flüssiger und mit viel Tempo agierten.
Sieben-Tore-Vorsprung zur Pause
Die Zebras begannen mit den beiden Neuzugängen Domen Makuc und Julian Köster. Das neue Mitglied des Kapitän-Trios fungierte in der Abwehr als Spitze einer offensiven Variante, der slowenische Nationalspieler glänzte reihenweise mit sehenswerten Anspielen. Von diesen profitierten vor allen Dingen Veron Nacinovic und Rune Dahmke: Beide erzielten im ersten Durchgang vier Treffer. Allerdings kamen die Kieler etwas schwer in die Begegnung, in der die Gäste sogar zweimal in Führung gehen konnten. Harald Reinkind, Dahmke und Rasmus Ankermann machten aus dem 3:4-Rückstand binnen weniger Minuten eine 8:5-Führung, die Makuc mit einem Doppelschlag wenig später auf 12:7 (20.) ausbaute. Bis zum Seitenwechsel hatten die Zebras dann sogar einen Sieben-Tore-Vorsprung herausgeworfen.
Zebras machen des deutlicher
Nach der Pause wechselte THW-Trainer Börge Lund durch, brachte Gonzalo Perez de Vargas im Tor und Rückkehrer Jarnes Faust sowie Ben Szilagyi auf den Außenpositionen. Und alle drei machten gleich auf sich aufmerksam: Perez de Vargas mit sech Paraden in den ersten sieben Minuten, die dem THW Kiel viele Tore aus der zweiten Welle verhalf. So wuchs der Vorsprung schnell an: In der 37. Minute erzielte Reinkind nach Pass von Elias Ellefsen à Skipagötu, ebenfalls nach der Pause gekommen, beim 23:13 die erste Zehn-Tore-Führung für den THW Kiel. Der spielte in der Folge unter anderem mit Rasmus Ankermann im rechten Rückraum, um Linkshänder Reinkind nötige Pausen zu verschaffen. Derweil schraubte Faust sein Tore-Konto kontinuierlich nach oben, glänzte auch vom Siebenmeterstrich und erntete für einen Strafwurf-Hammer unter die Latte zum 32:21 (52.) das lauteste Raunen des Tages.












