Rund eine Tonne Müll gesammelt: Zebras beim Beach-Clean-up im Einsatz „för de Küste“

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Rund eine Tonne Müll gesammelt: Zebras beim Beach-Clean-up im Einsatz „för de Küste“

Grills, Campingtische, ein Bettgestell, Flaschen, Zigarettenkippen und immer wieder Autoreifen: Erschreckend, was Menschen rund um den Schilkseer Olympiahafen acht- und offenbar auch bedenkenlos in die Natur geworfen haben. Am Wochenende machten sich gut 150 Fans, Spieler sowie die A- und B-Jugend-Bundesligamannschaften des THW Kiel beim dritten großen Beach-Clean-up daran, Strand, Dünen und das Umfeld von kleinen und großen Umweltsünden der Mitmenschen zu befreien. Und auch im Hafenbecken wurde man beim „För de Küste“-Aktionstag fündig: Die Taucher von „Ghost Diving Deutschland“ bargen unter anderem Bordleitern, Teppiche, Angelsehnen und Teppiche.

Auch THW-Nachwuchsteams halfen mit

Eine Gruppe von Menschen in Winterjacken steht lächelnd im Freien mit einer Person in einem Zebra-Maskottchenkostüm, die das THW Kiel För de Küste Cleanup Projekt repräsentiert. Im Hintergrund sind Industrieanlagen und ein bewölkter Himmel zu sehen.Wohlstandsabfall, zurückgelassene Utensilien von Strandpartys und mutwillig in der Natur abgeladener Sperrmüll: Die Ausbeute beim dritten Beach-Clean-up des THW Kiel war erneut erschreckend riesig. Insgesamt wurde knapp eine Tonne Müll in den drei Stunden gesammelt. Dabei half auch Kult-Maskottchen Hein Daddel, das gemeinsam mit den vielen Fans den Strand und die angrenzenden Bereiche von Unrat befreite. Mittendrin waren auch die U19- und U17-Nachwuchsmannschaften des THW Kiel. Koordinator Klaus-Dieter Petersen hatte "Teambuilding" am Strand angesetzt. "Junge Sportler lernen, dass ihre eigene Umgebung auch in ihrer Verantwortung liegt und jeder einzelne einen Beitrag leisten kann“, erklärte Petersen und fügte an. „Nur im Team kommt man ans Ziel – das gilt für den Handball genauso wie für den Umweltschutz. Der THW Kiel ist ein Club, der nicht nur redet, sondern macht."

Gemeinsam angepackt

Zwei junge Männer mit Handschuhen heben im Rahmen des THW Kiel För de Küste Cleanup Projekts Müllteile auf, die sie in der Nähe eines Ufers gefunden haben. Im Hintergrund sind an einem bewölkten Tag Menschen und Bäume zu sehen, die ihr Engagement für Nachhaltigkeit unterstreichen.Auch die vier Zebras Tomas Mrkva, Petter Øverby, Bence Imre und Linus Kutz waren an ihrem trainingsfreien Tag nicht nur zum Autogrammeschreiben und für Selfies gekommen: Sie fassten mit an, halfen den Tauchern beim Bergen schwerer Gegenstände oder wogen die Mülltüten. Denn auch dieses Mal konnten die Fans, die am meisten Müllgewicht sammelten, wieder etwas gewinnen. Am Ende landete alles in einem Container des THW-Partners Remondis. Die fleißigen Müllsammler mit Greifern, Handschuhen und nachhaltigen "Clean and clever"-Müllsäcken aus 100 Prozent recyceltem Haushalts- und Gewerbeabfall stattete "För de Küste"-Partner Igefa aus. Mit-Organisatoren Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke von BRACENET waren zum dritten Mal wieder mit am Start und das Restaurant "El Mövenschiss" sorgte mit Waffeln und heißen Getränken mit für die Verpflegung der Teilnehmer.

Viel Arbeit für die Taucher

Ein lächelnder Mann macht ein Selfie mit einer Person in einem schwarz-weißen Zebra-Maskottchen-Kostüm bei einer THW-Veranstaltung im Freien in Kiel, umgeben von einer Menschenmenge in Jacken, die das För de Küste Nachhaltigkeit Cleanup Projekt unterstützt.Viel zu tun hatten an diesem Tag auch die ehrenamtlichen Taucher von "Ghost Diving Germany". Normalerweise gehen diese auf die Suche nach den so genannten Geisternetzen, die von Fischern verloren oder zurückgelassen wurden. Beim "Beach-Clean-Up" ging es hingegen darum, Müll aus dem Hafenbecken des Olympiahafens zu holen. Mit zwölf Tauchern und fünf weiteren ehrenamtlichen Helfern wurden allerhand über Bord gegangene Dinge geborgen, aber auch Autoreifen, eine Vielzahl an gebrochenen Leinen und jede Menge achtlos ins Wasser geworfene Getränkedosen und Flaschen.

Viele Mitglieder der THW-Familie unterstützen Sammelaktion

Ein Mann in einer schwarzen Jacke wiegt eine blaue Ikea-Tasche mit einer Handwaage, während drei andere Männer bei einer Outdoor-Veranstaltung des THW Kiel För de Küste Cleanup Projekt mit Markenbannern im Hintergrund zusehen.THW-Marketingleiterin Stefanie Klaunig war begeistert über die Resonanz: "Dass so viele Menschen sich auf den Weg machen, um mit ihrer Hilfe einen Beitrag 'för de Küste' zu leisten, macht mich nicht nur dankbar und stolz, sondern zeigt auch, dass sich unser Projekt zum Küsten- und Meeresschutz mehr und mehr in den Köpfen der THW-Familie festsetzt." Das untermauerten auch die "THW-Trommler", Mitglieder der Fanclubs Schwarz-Weiß, zahlreiche Mitarbeiter der THW-Geschäftsstelle sowie Geschäftsführer Viktor Szilagyi, die ebenfalls mit am Start waren, um mit ihrem Einsatz den Strand und die Umgebung von Müll zu befreien. „Jedes Kilogramm Müll, dass nach diesem Tag nicht mehr am Strand oder im Wasser zu finden ist, sondern im Container landet, ist gut für die Region und die Küste“, zog nicht nur THW-Torhüter Tomáš Mrkva ein begeistertes Fazit des gelungenen Aktionstags. Mehr Informationen zum "För de Küste"-Projekt gibt es hier auf der THW-Homepage.

Ein Beitrag zur UN Ozeandekade 

Ein blaugrünes Banner mit deutschem Text: Netzwerkpartner des Deutschen Komitees der UN-Ozeandekade (ODK) 2021-2030, einem THW Kiel För de Küste Nachhaltigkeit Cleanup Projekt, und einer stilisierten blauen Halbkreisgrafik links.Der THW Kiel leistet mit dieser und ähnlichen Aktionen einen Beitrag zur UN Ozeandekade. Die Ozeandekade der Vereinten Nationen ist ein internationaler Aufruf zu gemeinsamen Projekten und Maßnahmen mit dem Ziel, bis 2030 einen gesunden und nachhaltig bewirtschafteten Ozean zu schaffen. Im Rahmen der UN-Ozeandekade werden vielfältige längerfristige Programme und Aktionen von zahlreichen Organisationen und Institutionen in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft mit deutscher Beteiligung durchgeführt. Sie alle verfolgen gemeinsame Ziele: die Stärkung der Meeresforschung, den Ausbau des Schutzes der Meere und die Durchsetzung der nachhaltigen Nutzung mariner Ressourcen. Mehr Informationen gibt es dazu hier: UN Ozeandekade.

För de Küste mit starken Partnern