Pavel Horak bleibt bis Sommer 2022

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Mittwoch, 02.06.2021 // 10:55 Uhr

Profi-Handballer Pavel Horak trägt noch ein weiteres Jahr das THW-Trikot mit der Nummer 28: Der tschechische Rückraumspieler hat seinen Vertrag beim amtierenden Champions-League-Sieger aus Kiel bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

Horak: "Möchte überall helfen, wo ich gebraucht werde"

Die Nummer 28 bleibt in Kiel!

Als er 2019 an die Kieler Förde wechselte, habe er sich nicht einmal im Traum vorstellen können, erzählt Pavel Horak, dass er drei Jahre bei den Zebras spielen werde. "Jetzt wird der THW Kiel meine zweitlängste und mit Abstand erfolgreichste Auslands-Station - ein Wahnsinn“, schwärmt Horak und fügt an: "Ich fühle mich bereit und fit für eine weitere Saison. Ich möchte unserer überragenden Mannschaft überall da helfen, wo ich gebraucht werde. Wir haben eine so coole Truppe mit tollen Menschen, die alle gemeinsam hart für unsere hohen Ziele arbeiten. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass wir für diesen großartigen Club und seine Fans weitere Titel gewinnen!"

Szilagyi: "Pavel passt super in unsere Mannschaft"

Teamplayer: Pavel Horak

THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi freut sich über Horaks Entscheidung: "Pavel passt super in unsere Mannschaft, ist vielseitig und mit seiner Erfahrung und seiner Einsatzbereitschaft ein Gewinn für unser Team." In einem Olympia-Jahr mit der extrem kurzen Saisonvorbereitung sei es wichtig, ergänzt der Österreicher, auf eine eingespielte und homogene Mannschaft zurückgreifen zu können. "Pavel ist bereit, und es macht mich froh, dass er uns noch ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen wird."

Zur Person: Pavel Horak

Immer 100 Prozent Einsatz: Pavel Horak geht in seine dritte Saison in Kiel

Pavel Horak, am 28. November 1982 im tschechischen Prerov geboren, gewann in seiner Heimat mit Banik Karvina fünf Mal die tschechische Meisterschaft sowie zwei Mal den Pokal. Über die Ahlener SG kam der 1,98 Meter große Rückraumspieler 2007 zu Frisch Auf Göppingen. Mit den Süddeutschen triumphierte Horak 2011 und 2012 im EHF-Pokal. 2013 ging es für Horak zu den Füchsen Berlin, mit denen 2014 den DHB- und 2015 den EHF-Pokal gewann. Nach zwei Jahren in der Hauptstadt und zwei weiteren beim HC Erlangen verließ der Rechtshänder 2017 die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga und schloss sich dem weißrussischen Champions-League-Teilnehmer HC Meshkov Brest an. 2019 kehrte er in die „stärkste Liga der Welt“ zurück und holte 2020 mit dem THW Kiel die deutsche Meisterschaft und erstmals in seiner erfolgreichen Karriere auch die EHF Champions League.