Füchse Berlin gewinnen das zweite Halbfinale gegen FC Porto Sofarma

EHF-Pokal
Freitag, 17.05.2019 // 18:03 Uhr

Im zweiten Halbfinale der AKQUINET EHF Cup Finals setzten sich die Füchse Berlin in einem heiß umkämpften Spiel gegen den FC Porto Sofarma mit 24:20, Halbzeit 12:8, durch. Damit kommt es am Sonntag um 20:45 Uhr zum rein deutschen Endspiel zwischen dem THW Kiel und den Berlinern.

Füchse und Porto belauerten sich

Die erste Halbzeit des Spiels war von der Taktik der beiden Trainer, Velimir Petkovic (Füchse) und Magnus Andersson (Porto), geprägt. Beide Mannschaften gingen recht langsam ans Werk, die Deckungsreihen schenkten sich nichts. Erst als der Berliner Angriff ins Rollen kam, zogen die Füchse kontinuierlich davon. Die Portugiesen zeigten sich vom 7-Meter Punkt unsicher: Areia und Martins verwarfen gegen einen sehr gut aufgelegten Silvio Heinevetter, der zur Pause schon 7 Paraden plus einem gehaltenen Siebenmeter (Areia 13.) auf seinem Konto hatte.

Füchse zeigten den unbedingten Willen zum Sieg

Füchse zeigten den unbedingten Willen zum Sieg

Die Portugiesen begannen die zweite Halbzeit furios und ließen sich von den sehr konzentriert zu Werke gehenden Berlinern nicht abschütteln. Victor Iturriza kam in der 25. Minute für den rot gefährdeten Alexis Borges (Zeitstrafen 15., 24.) und drückte mit 5 Toren dem Spiel seinen Stempel auf. Miguel Alves (6/2) war der erfolgreichste Werfer beim FC Porto. Bester Torschütze auf Seiten der Berliner Paul Drux mit 6, Hans Lindberg 5/2, Silvio Heinevetter mit 11 Paraden und einem gehaltenen 7-Meter.

Text: Renate Butler, Foto: Sascha Klahn

AKQUINET EHF Cup Finals, Halbfinale, 17.5.2019: Füchse Berlin - FC Porto Sofarma: 24:20 (12:8)

Torschützen Berlin: Drux (6), Lindberg (5), Wiede (4), Elisson (3), Zachrisson (3), Koch (2), Marsenic (1)

Torschützen Porto: Alves (6), Alvares (5), Areia (2), Silva (2), Salina (1), Branquinho (1), Magalhaes (1), Mbengue (1), Soares (1)

Zuschauer: 10011 (ausverkauft) (Sparkassen-Arena, Kiel) 

Stimmen zum Spiel:

Füchse-Coach Velimir Petkovic: Das war das erwartet schwere Spiel gegen Porto. Wir haben Porto gut analysiert und das gut umgesetzt. Es überrascht mich nicht, dass Porto hier in den AKQUINET EHF Cup Finals steht. Sie haben in den letzten Jahren eine super Entwicklung unter Anderson genommen und sind  mittlerweile ein richtiges europäisches Top-Team. Wir haben 60 Minuten super verteidigt gegen diese dynamisch-schnelle Mannschaft. Die ersten 15 Minuten waren wir etwas zu nervös, aber dann haben wir die Kurve bekommen und das gut gemacht. 

Zu Kiel:
Ich bin froh, dass wir wieder die Chance kriegen, gegen Kiel zu spielen. Die letzten Spiele waren alle sehr eng. 
Man hat gemerkt, auf wessen Seite das Publikum steht. Auch heute waren sie schon gegen uns, aber das gibt uns mit Sicherheit einen extra Schub für morgen. 

Füchse-Rückraumspieler Paul Drux: Respekt an Porto für diese super Entwicklung der letzten Jahre. Das war nicht leicht heute. Wir haben gut gespielt, und Heine war herausragend. Nun wollen wir natürlich morgen gegen Kiel gewinnen. 

Portos Trainer Magnus Andersson: Glückwunsch an Berlin, aber wir sind natürlich auch enttäuscht. Wir wären gerne ins Finale eingezogen. Aber ich bin stolz auf mein Team dieses Jahr. Leider haben wir insgesamt zu viele klare Chancen und auch zwei Siebenmeter im ersten Durchgang liegen gelassen. Das Torhüter-Duell ging an Berlin. So gewinnt man dann nicht gegen diese Top-Mannschaft. 

 

 

Neue News